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Donnerstag, 12. Juli 2018 - 20:49 Uhr
Programm 2018 / Sonntag, 23.09.2018

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Sonntag, 28. Oktober 2012 - 17:13 Uhr
18. Jodelkonzert Bremgarten im Schützenhaus Albisgütli, Zürich, 23. September 2012

18. Jodelkonzert Bremgarten im Schützenhaus Albisgütli, Zürich, 23. September 2012

Einige Festbesucher meinten an diesem Sonntag, Zürich sei halt doch nicht Brem-garten, aber restlos alle waren sich einig: auch das 18. Bremgartenkonzert war wie alle seine Vorgänger ein absoluter Höhepunkt des Jodlerjahres. Der NOSJV-Präsident Jörg Burkhalter zog den Vergleich mit einer Perlenkette heran, wo sich ein Glanzpunkt an den andern reihe. Und es war in der Tat so: die Höhepunkte folgten sich Schlag auf Schlag.

Es begann wie meistens mit Alphornklängen und Fahnenschwingen. Angesichts der engen Platzverhältnisse war die Aufgabe für die Fahnenschwinger nicht ganz einfach, aber einen auf dem Bühnenrand stehenden Blumenkübel mit der Fahne so zu treffen, dass er bedrohlich wackelt aber doch nicht runterfällt, das will gelernt sein.

Besser als das letzte Mal war die Übertragungstechnik gelöst: auch wenn man bei den Akustikproben befürchten musste, es habe sich ein Spezialist für Rockkonzerte ins Albisgütli verirrt, wurde die Lautstärke der Verstärkeranlage während des Konzertes auf ein für Jodler angemessenes Mass reduziert. Der Saal selbst ist für Konzerte dieser Art sehr geeignet und weist ein entsprechendes Ambiente auf. Das Konzert war sehr gut besucht, wenn auch nicht ausverkauft. Schade für diejenigen, die sich für Jodeln interessieren, aber morgens um 9 Uhr den Weg ins Albisgütli nicht auf sich nehmen wollten: sie haben tatsächlich etwas verpasst!

Der Jodelklub Heimelig Ruswil, die gemischte Jodlergruppe Frutigland, der Jodelklub Bärgbrünneli Liesberg und der Jodelklub Ahori, Brig-Glis, sie alle sangen und jodelten wunderschön. Als der letztgenannte Klub das „Bergröseli“ von Hans Walter Schneller zum Besten gab, trieb es nicht nur Ernst Fenner die Tränen in die Augen. Aber auch die kleineren Formationen, das Jodlerterzett Hanny Küttel, Monika Nötzli, Peter Suter, das Jodelduett Dunja und Olivia Enzler (a cappella!), die Solojodlerin Simone Heynen und der Solojodler Stephan Haldemann trugen mit ihren sehr schönen Vorträgen viel zur guten Stimmung im Saal bei. In der Pause gab das „Echo vom Weideggä“ seine Kunst zum Besten: sagenhaft, was diese drei jungen Örgeler schon drauf haben, wie wird das tönen, wenn die erst mal „gross“ sind?
Präsentiert wurde das Ganze von der Jungmannschaft von Stephan und Jolanda Segmüller, sehr fröhlich und sehr witzig
Und dann das Jugendchörli Apppenzell: Kinderchörli sind jetzt gar nicht meine Welt, aber für einmal ging es nicht nur um „jöh..“ und „wie herzig“, sondern das Jugendchörli Appenzell hat wirklich etwas geboten: herzhafte, spritzige Vorträge, gewürzt mit witzigen Einfällen und auf einem bemerkenswerten musikalischen Niveau. Die Begeisterung, mit der diese Mädchen und Buben zu Werke gingen, griff rasch auf die Zuhörer über, es wurde Zugabe um Zugabe gefordert, das Chörli hatte das Publikum schon bald einmal „im Sack“.

Ermöglicht hat dies alles Alois Rohrer, der Präsident der Stiftung „Jodelkonzert Bremgarten“, der trotz gesundheitlicher Probleme mit viel persönlichem Engagement und unter Einsatz von nicht unwesentlichen „weiteren Mitteln“ das seine dazu beigetragen hat, das Bremgartenkonzert 2012 zu einem Erfolg werden zu lassen. Besonders gefreut hat sich Alois Rohrer über die Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus den Jodlerkreisen, allen voran Karin Niederberger, die Präsidentin des EJV (wie immer sehr volksnah und sympathisch), der Ehrenpräsident des NOSJV Ueli Walther, Mary und Max Schnyder und die Komponisten Ernst Fenner, Walter Stadelmann und Dölf Mettler.

Sie allen haben zusammen mit den anwesenden Zuhörern ein wunderbares Konzert genossen, das hoffentlich in drei Jahren zum 19. Mal durchgeführt werden kann.


Ueli Schenk, 1. Oktober 2012

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